Zu den Höhepunkten Nord- und Südchiles (mit Osterinsel)
Auf dieser 17-tägigen Reise gibt es die Vielfalt Chiles zu entdecken: schneebedeckte Vulkane, endlose Salzseen, beeindruckende Gletscher sowie die trockenste Wüste der Welt. Natürlich dürfen auch der Torres del Paine Nationalpark mit seinen faszinierenden Torres-Spitzen sowie die mystische Osterinsel auf einer Chile-Reise nicht fehlen.
- Metropole Santiago
- San Pedro de Atacama: Atacama Wüste - die trockenste Wüste der Welt
- Bilderbuch-Vulkan Osorno & der Smaragdsee Todos los Santos
- Nationalpark Torres del Paine
- Mysterium Osterinsel
Chile - dieser "Strich auf der Landkarte" ist über 4.000 km lang und keine 190 km breit. Ein einziges Land gefüllt mit den unterschiedlichsten geographischen Regionen und einzigartiger Flora und Fauna: schneebedeckte Vulkane, endlose Salzseen, kristallblaue Seen, dichte Regenwälder, Gletscher, die trockenste Wüste der Welt, Patagonien und die Anden, eine einzigartige Küche mit dem Besten, was Land und Meer zu bieten haben, fantastische Weine und herauskommt ein Land, genannt Chile. Mitten im Pazifischen Ozean liegt Rapa Nui, der "Nabel der Welt". Knapp 3.800 km vom Festland und gut 4.200 km von Tahiti entfernt, gilt die Osterinsel als der Ort auf der Erde, der am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernt ist. Lange vom Rest der Welt isoliert, birgt diese nicht einmal 25 km lange und breite Insel eine reichhaltige Geschichte, Kunst und Sprache. Die Insel hat die Form eines Dreiecks mit erloschenen Vulkankegeln an jeder der drei Inselspitzen. Wegen ihrer geringen Größe und dem reichhaltigen Kulturerbe wirkt die gesamte Insel heute wie eine Art Freilichtmuseum mit ca. 1.000 Moais (Statuen), Kultstätten und alten Höhlenbehausungen, die zur Besichtigung offen stehen. Ein großer Teil der Osterinsel ist heute Nationalpark und UNESCO Weltkulturerbe.
Tag 1: Santiago
Santiago de Chile verbindet die Eigenschaften einer modernen Metropole eines aufstrebenden Landes mit denen einer geschichtsträchtigen Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt besuchen Sie sowohl den historischen Kern, als auch die moderne Seite Santiagos. Im Stadtzentrum sehen Sie den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda“ genannt, den historischen Hauptplatz oder „Plaza de Armas" mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt; den „Palacio de la Real Audiencia", der heute das Nationale Historische Museum beherbergt und die „Casa Colonial", die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Vorbei am „Cerro San Cristóbal“, einem Hügel mitten in der Stadt, von dessen Gipfel aus eine Marienstatue die Stadt überblickt, geht es in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. Die Stadtteile Providencia und Las Condes sind geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften, die zum Bummeln einladen. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum Stadtzentrum das Sie zuvor kennen gelernt haben.
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Santiago de Chile)
Tag 2: Santiago - San Pedro – Museo - Mondtal
Transfer zum Flughafen Santiago. Flug in den Norden Chiles nach Calama. Ab Flughafen Transfer durch die Wüste nach San Pedro de Atacama. Begeben Sie sich mit Ihrem Reiseleiter auf Entdeckertour durch San Pedro de Atacama. Besuchen Sie z.B. das Museum Padre le Paige und die kleine weiße Pfarrkirche des Dorfes aus dem Jahr 1641. Besonders interessant ist hier das Dach aus Kaktusholz. Die Kirche ist das Wahrzeichen von San Pedro und grenzt direkt an die schöne Plaza de Armas mit ihren mehrere hundert Jahre alten Paprikabäumen. Nach einem Bummel über die Plaza zeigt Ihnen ihr Reiseleiter den Handwerkermarkt. (Rundgang zu Fuß). Mit der Abenddämmerung begeben Sie sich in das Valle de la Luna (Mondtal), das wohl bekannteste Ausflugsziel bei San Pedro. Es liegt westlich der Stadt im Salzgebirge. Seltsame Salz- und Felsformationen inmitten vegetationsloser Sandlandschaft und der Licancabur-Vulkan im Hintergrund verleihen dem Tal tatsächlich das Aussehen einer Mondlandschaft. Nach einer Führung vorbei an bizarren Stein- und Salzformationen endet der Ausflug mit einer Wanderung auf eine riesige Sanddüne, von deren höchsten Punkt aus man eine atemberaubende Sicht auf das Tal und den Vulkan Licancabur hat. Die untergehende Sonne taucht das Tal fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein faszinierendes Farbenspiel.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (San Pedro de Atacama)
Aktivitäten: Wandern/Trekking
Tag 3: Quitor – Salar de Atacama
Bei dieser Halbtagesexkursion wandeln Sie auf den Spuren der alten Atacameños und Incas. Die Festung Pukará de Quitor, nur 3 km nördlich von San Pedro, wurde im 12. Jh. von den Atacameños erbaut und später von den Inkas weiter befestigt. 1540 wurde sie von den Spaniern eingenommen. Von der Festung aus hat man einen schönen Blick auf San Pedro und die Andengebirgskette mit ihren Vulkanen im Hintergrund. Danach erwartet uns ein aufregender „Wüstennachmittag". Brechen Sie mit ihrem Reiseleiter zum Salar de Atacama auf, einem Salzsee von gigantischen Ausmaßen: 3.000km²! An der Oberfläche befindet sich, durch die Verdunstung des Wassers, eine dicke Schicht schneeweisser Salzkristalle, soweit das Auge reicht. Hier liegen die weltweit größten Lithium-Lagerstätten, aber der Salar ist auch Heimat der Flamingo-Arten Andenflamingo, Chilenischer Flamingo und James-Flamingo, die sich von den Mirkoorganismen seiner Lagunen ernähren. An der im Salar de Atacama gelegenen „Laguna Chaxa“, Teil der „Reserva Nacional de los Flamencos“ können Sie die wunderschönen Flamingos und andere Vogelarten in freier Wildbahn beobachten. Auf der Fahrt dorthin machen Sie im Dörfchen Toconao halt und besichtigen den grünen Dorfplatz mit großen Kakteen und einer weißen Kirche mit separat stehendem Turm und interessanten Kaktusholzkonstruktionen.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (San Pedro de Atacama)
Aktivitäten: Archäologische Stätten, Tierbeobachtung
Tag 4: Tatio Geysire
Wer die Geysire von Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh aufstehen, denn wenn die Morgensonne die nächtlichen Eishauben über den in mehr als 4.300m Höher gelegenen heißen Quellen schmilzt, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bildet dann einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Nach diesem spektakulären Schauspiel besteht die Möglichkeit, sich in natürlichen Becken mit warmen Quellen von der Morgenkälte zu erholen und aufzuwärmen. Um die Mittagszeit Rückfahrt nach San Pedro.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (San Pedro de Atacama)
Tag 5: San Pedro – Puerto Varas
Morgens Transfer zum Flughafen Calama und Flug über Santiago ins chilenische Seengebiet nach Puerto Montt. Am Flughafen Puerto Montt angekommen beginnen wir mit einer orientierenden Stadtrundfahrt mit Besuch des interessanten Fisch- und Kunsthandwerksmarktes Angelmó. Weiterfahrt nach Puerto Varas mit orientierender Stadtrundfahrt. Der kleine Ort liegt malerisch am Ufer des riesigen Llanquihue Sees. Den passenden Hintergrund in dieser herrlichen Landschaft bilden die schneebedeckten Vulkane.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Puerto Varas)
Tag 6: Saltos de Petrohue,Todos Los Santos See & Vulkan Osorno
Nach dem Frühstück brechen Sie zu einem ganztägigen Ausflug in die wunderschöne Umgebung von Puerto Varas auf. Schon während der Fahrt entlang des Llanquihue Sees bieten sich wunderbare Ausblicke auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Die erste Station des Tages sind die wilden „Saltos de Petrohue“; eine Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen, die über beeindruckende Formationen aus dem Lavagestein der umliegenden Vulkane tanzen. Das Wasser des Rio Petrohue selbst hat diese Felsen im Laufe von Jahrtausenden ausgewaschen und geformt. Von dort aus geht es weiter zum Lago Todo los Santos wo am Bootsanleger von Petrohue eine kleine Bootstour entlang der Uferregion startet. Der „Allerheiligensee“ ist von hohen, dicht bewaldeten Bergen umgeben und der perfekt kegelförmige Vulkan Osorno bestimmt das Bild. Später fahren Sie den Vulkan Osorno hinauf (2.660 m). Diese Straße endet in 1.300 m Höhe an einer Berghütte – die Ausblicke von hier auf den sich riesig auftürmenden Vulkan Osorno und die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See sind unvergesslich. Bei gutem Wetter können Sie die Landschaft auch bei einer Fahrt mit dem Sessellift genießen (optional). Nachmittags Rückfahrt nach Puerto Varas.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Puerto Varas)
Aktivitäten: Schifffahrt/Bootstour, Wandern/Trekking
Tag 7: Puerto Varas – Puerto Natales
Transfer zum Flughafen Puerto Montt und Flug nach Punta Arenas. Empfang am Flughafen durch den Reiseleiter und Weiterfahrt im regulären öffentlichen Linienbus (nicht im Preis inkludiert) mit privatem deutschem Reiseleiter durch die patagonische Steppe nach Puerto Natales. Privattransfer vom Busterminal zum Hotel und Übernachtung.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Puerto Natales)
Tag 8,9: Torres del Paine
Sie fahren früh los zu Ihrem zweitägigen privaten Ausflug in den Torres del Paine Nationalpark. Die ausführliche Rundfahrt führt Sie durch den gesamten Park mit herrlichen Ausblicken auf die Torres Spitzen und das Torres Massiv, den Lago Grey und den Grey Gletscher. Bei einigen kürzeren Wanderungen, unter anderem dem „Salto Grande“ (großen Wasserfall), werden Sie zu den allerschönsten Aussichtspunkten des Parks gelangen und natürlich auch die artenreiche Flora und Fauna kennen lernen. Übernachtung in einer Hostería am Rande des Nationalparks an Tag 8 und Rückfahrt nach Puerto Natales mit Übernachtung dort an Tag 9.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hostería (Torres del Paine Nationalpark)
Aktivitäten: Wandern/Trekking
Tag 10: Transfer nach Punta Arenas und Besuch der Pinguinkolonie von Otway
Fahrt von Puerto Natales regulären öffentlichen Linienbus (nicht im Preis inkludiert) mit privatem, deutschsprachigen Reiseleiter bis zur Kreuzung Punta Prat. Hier steigen die Kunden zusammen mit ihrem Reiseleiter in ein Privatfahrzeug um, welches sie zur Pinguinkolonie, die am Otway- Meeresarm liegt, bringt und im Anschluss direkt zum Flughafen Punta Arenas. Am Seno de Otway können von Mitte Oktober bis Mitte März Pinguine beobachtet werden. Dies ist die Jahreszeit, in der die Tiere an Land kommen, um ihre Jungen auszubrüten und großzuziehen. Gut gekennzeichnete Wege und unauffällige Beobachtungsplätze geben den Besuchern die Möglichkeit, die putzigen Geschöpfe in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Jedoch sollte man sich strikt an die markierten Wege halten, um nicht versehentlich die Pinguine zu erschrecken, oder gar die in flachen Bodenhöhlen angelegten Nester zu zerstören. Die Wanderung zur Mitte der Kolonie und zurück umfasst ca. zwei Kilometer. Flug nach Santiago. In Santiago angekommen – Empfang und Transfer zum Hotel.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Santiago de Chile)
Aktivitäten: Tierbeobachtung, Wandern/Trekking
Tag 11: OPTIONALER AUSFLUG : Valparaiso
Am Morgen empfängt Sie ihr deutschsprachiger Reiseleiter und begleitet Sie auf dem Ganztagesausflug nach Valparaiso. Die traditionsreiche Stadt Valparaíso beherbergt den ältesten und wichtigsten Hafen Chiles; außerdem residieren hier Kongress und Senat. Als 1989 die Demokratie und somit der Nationalkongress wieder hergestellt wurden, verlegte man ihn von Santiago hierher. Auf den vielen Hügeln der Stadt drängen sich kunterbunt gestrichene Häuser, die eine fantastische Kulisse abgeben und Valparaíso sein ganz eigenes Flair verleihen. Nicht umsonst wurde der historische Stadtkern Valparaísos mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Oberer und unterer Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die um die Jahrhundertwende (1900) konstruiert wurden und heute noch tagein, tagaus ihren Dienst tun. Mit einem davon werden Sie zu einem Aussichtspunkt fahren. Während Ihrer Stadtrundfahrt werden Sie außerdem das Regierungsgebäude, das Pablo Neruda Museum und die Plaza Sotomayor mit ihrem Heldendenkmal besichtigen. Gegen Abend Rückkehr nach Santiago (Private Ganztagestour, Teilnehmerzahl mindestens 2 Personen, Preis pro Person 127,- USD).
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Santiago de Chile)
Tag 12: Santiago – Osterinsel
Wir bieten diese Reise als 12-tägige Tour oder als 17-tägige Tour an. Bei der 12-tägigen Tour ist hier das Ende Ihrer Reise und Sie haben Freizeit bis zum Transfer zum Flughafen Santiago. Bei der 17-tägigen Tour beginnt hier Ihr Verlängerungsaufenthalt auf der Osterinsel. Transfer zum Flughafen Santiago. Flug auf die Osterinsel (nicht inkl). Ankunft am Mataveri Flughafen und Transfer zu dem von Ihnen gewählten Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Verfügung.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Osterinsel)
Tag 13: Fabrik der Mythen - Moai-Steinbruch am Rano Raraku - ganztags
Bei dieser Ganztagesexkursion sind Sie den Geheimnissen der Rapa Nui Kultur auf der Spur. Zu Beginn besichtigen Sie die Moai-Plattformen Ahu Vaihu und Ahgu Akahanga an der Südküste der Insel Beide wurden nicht restauriert, ihre Moai liegen noch so am Boden, wie sie bei der mysteriösen Zerstörung der Kultstätten gefallen sind und über die Ahus, die eigentlichen Altarplattformen, auf denen die Moai aufgestellt wurden, ist mit der Zeit Gras gewachsen. Später fahren Sie weiter zum Rano Raraku, einem erloschenen Vulkan aus Tuffgestein. Es ist die vielleicht interessanteste Sehenswürdigkeit der Insel, denn hier befindet sich der Steinbruch, in dem die Moais aus dem Fels geschlagen wurden. Überall an den Berghängen des Vulkans liegen die gigantischen Figuren verstreut, fertig zum Abtransport, der nie erfolgte. Weiter oben findet man noch mehr Moais in verschiedensten Stadien der Fertigstellung, teilweise noch mit dem Fels verbunden, als wären sie vom einen auf den anderen Tag verlassen worden. Weiter geht es zum Ahu Tongariki, dem größten und vielleicht schönsten der Ahus: 15 wieder aufgerichtete Moai trohnen auf ihm und schauen auf ihre Insel, den Ozean im Rücken. Von dort aus fahren Sie Richtung Norden, zum Ahu Te Pito Kura. Hier befindet sich Te Pito Kura, („der rote Nabel“ oder auch „Nabel der Welt“), ein großer, runder, glatter Stein, angeblich mit magischen Kräften ausgestattet. Der Legende brachte ihn König Hotu Matua höchstpersönlich bei der Erstbesiedlung der Osterinsel mit. Letzte Station dieses erlebnisreichen Tages ist der Strand Anakena , an dem König Hotu Matua mit den ersten Siedlern an Land gegangen war. Hier können Sie im feinen weissen Sand entspannen und ein erfrischendes Bad in den Wellen des Pazifik nehmen, bevor Sie zum Hotel zurückgebracht werden. Boxlunch inklusive
Verpflegung: F/M/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Osterinsel)
Aktivitäten: Archäologische Stätten
Tag 14: Auf den Spuren der Vogelmenschen - Rano Kau und Orongo - halbtags
Bei dieser Halbtagesexkursion lernen Sie Orongo, die Zeremonienstätte des Vogelmenschenkultes kennen, deren Steinhäuser direkt am kreisrunden Krater des Vulkanes Ranu Kau liegen. Der Vogelmenschenkult entwickelte sich erst nach dem Untergang der Moai-Kultur und war ganz auf Fruchtbarkeit ausgerichtet. Zunächst sehen Sie eine interessante Höhle mit kultischen Felsmalereien am Fuß des Vulkans. Vom Kraterrand aus bietet sich Ihnen danach ein spektakulärer Ausblick über den großen Kratersee, das Meer und die drei Motus. Diese Inselchen waren während des Vogelmenschenkultes, der von Orongo aus abgehalten wurde, das Ziel der auserwählten jungen Männer. Einer pro Stamm machte sich schwimmend und kletternd zu den Motus auf, um das erste Schwalbenei des Jahres zu stehlen. Der Siegerclan stellte für ein Jahr den König von ganz Rapa Nui. Nach der Besichtigung Rückfahrt zum Hotel.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Osterinsel)
Aktivitäten: Archäologische Stätten
Tag 15: Ahu Akivi und nicht restaurierte Ahus - halbtags
Sie besichtigen den Ahu Akivi, einer der wenigen Ahus die nicht am Meer stehen. Seine sieben wieder errichteten Moais sind nach der Tag- und Nachtgleiche ausgerichtet, was auf fortgeschrittene Astronomiekenntnisse der Rapa Nui schließen läßt. Danach besuchen Hanga Poukara, einen archäologisch sehr intereressanten nicht restaurierten Ahu. Von dort aus geht die Tour weiter zum Ahu Te Peu an der Ostküste der Insel. Dieser Ahu wurde ebenfalls nicht restauriert, seine Moai liegen seit Jahrhunderten kreuz und quer am Boden, ein steinernes Zeugnis des rätselhaften Untergangs der Moai-Kultur. Letzte Station des Ausflugs ist der Puna Pau Steinbruch, wo die Kopfbedeckungen aus rotem Stein hergestellt wurden, die vielen Moai aufgesetzt wurden. Danach Rückfahrt zum Hotel.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Osterinsel)
Aktivitäten: Archäologische Stätten
Tag 16: Osterinsel - Santiago
Transfer zum Mataveri Flughafen. Flug nach Santiago (nicht inkl.) Transfer zum Hotel.
Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel Mittelklasse (Santiago)
Tag 17: Abschied nehmen
Transfer zum Flughafen Santiago
F: Frühstück
M: Mittagessen (kann je nach Reise und Programmpunkt auch Boxlunch oder Picknick sein)
A: Abendessen

© Atmosfair
Klimafreundlich Reisen: Bei den Langstreckenflügen dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 8880 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 205.00 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen
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Gerne bieten wir Ihnen für diese Reise ein individuelles Vor- oder Anschlussprogramm. Teilen Sie uns Ihre Wünsche mit – wir unterbreiten Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot!
- Dieses Reiseangebot versteht sich vorbehaltlich Verfügbarkeit sowie vorbehaltlich Änderungen durch die Leistungsträger. Sollten bei der Reservierung Verfügbarkeitsprobleme auftreten, informieren wir Sie umgehend und bieten eine Alternative an.
- Aus flugtechnischen Gründen, kann es vorkommen, dass eine weitere Nacht vor dem Osterinselaufenthalt notwendig ist. Bitte beachten Sie, dass deshalb evtl. weitere Nächte und Transfers in Santiago nötig sind, die nicht im Preis inkludiert sind.
- An Feiertagen kann es evtl. nötig sein, das Programm umzustellen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des Veranstalters Southern Sky Tours.
Übersicht
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Reisearten
Erlebnisrundreise Natur&Kultur, Gruppenreise
Länder
Chile
Allgemein
Durchführungsgarantie schon ab 2 Teilnehmern!
Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer
Reisedauer: 17 Tage
Teilnehmer: 2 - 12
Niveau: Mittel
Schwierigkeit: Gering
Aktivitäten
Klassifizierung
Aktiv Komfort Natur
Sprache der Reiseleitung
Deutsch
Unterkunftstypen
Hotel Mittelklasse
Hostería
Termine
- 14.10.2012 - 30.10.2012
- 11.11.2012 - 27.11.2012
- 30.12.2012 - 15.01.2013
- 13.01.2013 - 29.01.2013
- 03.02.2013 - 19.02.2013
- 24.02.2013 - 12.03.2013
- 24.03.2013 - 09.04.2013
Inklusivleistungen
- Private Transfers (Ausnahmen s. Programm) und Exkursionen mit lokalen deutschsprachigen Reiseleitern
- Übernachtung mit Frühstück
- Eintrittsgelder (nach aktuellem Stand eingeschlossen, Änderungen vorbehalten)
- Chilebroschüre und Stadtplan von Santiago
- Weitere Mahlzeiten gemäß Programm
- Private deutschsprachige Transfers in Santiago
- Reguläre (zusammen mit anderen Reisenden in einer Kleingruppe) Transfers und Exkursionen mit lokalen deutsch-sprachigem Reiseleiter auf der Osterinsel
Exklusivleistungen
- Flüge und notwendige Steuern sowie Gebühren für Flüge
- Evtl. Ausreisegebühren
- Optionale Exkursionen
- Trinkgelder (Restaurants, Hotels, Reiseleiter, Fahrer, etc.)
- Persönliche Ausgaben
- Koffergelder
Zahlung
Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10.00 %
Restzahlung fällig 30 Tage vor Reisebeginn.
Wir behalten uns vor, die Reise abzusagen, sollte die Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt nicht erreicht sein. Die Durchführung der Reise trotz Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns ebenfalls vor.
Preisanpassungen behalten wir uns vor (z.B. aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse)
