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Chiles wilder Norden

Trekken Sie durch die noch weitgehend unbekannte nördliche Atacamawüste mit ihrer bizarren Wüstenlandschaft und ihrem Tierreichtum!

Kirche von Santiago de Chile © Turismo Chile
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Reisebeschreibung

  • Besuch der Küstenstadt Iquique
  • Herrliches Zelt-Trekking durch die nördliche Atacama-Wüste
  • Besteigung des einfachen 6.000ers Guallatire (6.097 m)
  • Weitere Gipfelmöglichkeit: der schneefreie Cerro Rojo
  • Tierreicher Isluga-Nationalpark und farbenfroher Salar de Surire
  • Bilderbuchvulkane Parinacota und Pomerape am Chungara-See

Auf einfache Art einen 5.000 und einen 6.000er besteigen? Kommen Sie mit uns in die nördliche Atacamawüste! Trekken Sie durch die noch weitgehend unbekannte nördliche Atacamawüste mit ihrer bizarren Wüstenlandschaft und ihrem Tierreichtum! Sie stoßen auf die Spuren bewegter kolonialer Vergangenheit in der Küstenstadt Iquique und in der Geisterstadt Humberstone. Ein Trekking führt Sie hinauf in die Einsamkeit der Toroni-Berge. In Höhenlagen zwischen 4.200 m und 5.200 m dominiert die Aussicht auf schneebedeckte Vulkane und die Salzseen Coipasa und Uyuni. Im Isluga Nationalpark treffen Sie neben glöckchenklingelnden Lamas auf die seltenen Vikunjas. Hin und wieder erspäht das wachsame Auge ein Nandu. Unwirklich flimmert die Luft über der blendend weißen Salzkruste des Salar de Surire mit seinen rosaroten Flamingos. Für einen atemberaubenden Blick über den Salar besteigen Sie den 5.330 m hohen Cerro Rojo. Gut akklimatisiert fahren Sie weiter in den Lauca Nationalpark. In den folgenden zwei Tagen geht es von den heißen Quellen von Churiguaya über den tiefblauen Chungara-See bis zu den Cotacotani Lagunen. Die Szenerie mit den beiden Zwillingsvulkanen Parinacota und Pomerape zwischen den Hochlandlagunen ist grandios. Spätestens bei Sonnenuntergang, wenn ihre weißen Gletscherhauben in glühendes Rot getaucht werden, kommen auch die letzten Zweifler ins Schwärmen. Der bergsteigerische Höhepunkt ist die technisch einfache Besteigung des noch aktiven Vulkans Guallatire auf den östlichen Gipfel mit 6.030 m. Wenn es die Verhältnisse zulassen erklimmen Sie auch noch den 6.097 m hohen Hauptgipfel. Von Arica aus, der nördlichsten Stadt Chiles, treten Sie die Heimreise an.

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Tagesverlauf

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Landkarte von StepMap
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Tag 1: Anreise

Linienflug mit LAN abends von Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile.

Tag 2: Santiago de Chile

Ankunft vormittags in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von unserem deutschsprachigen Reiseleiter für Santiago empfangen und zu unserem Hotel im Zentrum gebracht. Sollten die Zimmer schon beziehbar sein, können wir uns vom Flug etwas ausruhen und treffen uns am frühen Nachmittag zu einer Stadtrundfahrt, die uns einen ersten Eindruck dieser Metropole vermittelt. Sollten die Zimmer noch nicht beziehbar sein, was häufig der Fall sein wird, starten wir gleich zur Stadtbesichtigung. Das Stadtzentrum mit all den historischen Gebäuden lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist beeindruckend. Am berühmten „Mercado Central" haben wir ein gemeinsames spätes Mittagessen, so dass jeder den Abend zur freien Verfügung, zum Ausruhen oder Bummeln nutzen kann.

Verpflegung: -/M/-
Unterkunft: Hotel (Santiago de Chile)

Tag 3: Santiago - Iquique - Tamarugal National Reserve

Eventuell schon sehr früh am Morgen erfolgt unser Transfer zum Flughafen für unseren Flug von Santiago nach Iquique (bei sehr frühem Flug kann das Hotelfrühstück ausfallen, wir bitten hier um Ihr Verständnis). Auf dem 2-3-stündigen Flug nach Iquique sehen wir unter uns die Pazifikküste und die Andenkette vorbeiziehen. Ankunft in Iquique, der geschichtsträchtigen Küstenstadt und ehemaligen Salpetermetropole. Am Flughafen werden wir von unseren Reiseleitern und dem Fahrer begrüßt und abgeholt. Nach einem kurzen Besuch von Iquiques Zentrum verlassen wir die Küstenregion und schlängeln uns hinauf aufs Altiplano bis zur Geisterstadt Humberstone. Wir haben Zeit für einen Besuch der 1960 geschlossenen, geschichtsträchtigen Minenstadt zur Gewinnung von Salpeter. Weiter geht es (ca. 100 km in ca. 2 Fahrtstunden) über den Ort La Tirana ins Pampa Tamarugal National Reserve. Vorher bewundern wir noch die Geoglyphen von Cerro Pintados, die in der Form eines riesigen Puzzles in den Fels gezeichnet sind. Im Tamarugal National Reserve schlagen wir im Camp "El Hurango" unter einem Hain von Tamaruga-Bäumen auf ca. 1.000 m unser erstes Zeltlager auf. Heute Nacht bewundern wir den sternenklaren Himmel des Altiplano.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Pampa del Tamarugal National Reserve )

Tag 4: Tamarugal National Reserve - Noasa

Wir bauen das Lager ab und fahren über das kleine Städtchen Parca, mit seiner schönen Adobe-Kirche und dem Ort Yamina nach Noasa. Dort starten wir zu unserer ersten Wanderung entlang eines kleinen Flusses, der sich durch das Altiplano schlängelt. Mal in den Hängen darüber, mal direkt am Ufer laufen wir uns gemütlich ein. Am Ende der Wanderung warten schon unsere Fahrzeuge und bringen uns zu unserem heutigen Zeltlager zwischen Yamina und Noasa auf ca. 2.900 m.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Noasa)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 5: Noasa - Salar de Huasco

Wir fahren zum Salar de Huasco und errichten in traumhafter Lage unser nächstes Camp (3.800 m). Danach unternehmen wir eine leichte Wanderung (1,5 - 2 Std.) entlang dem Ufer des Salars und genießen die Möglichkeit, die zahlreichen Vögel in den bunt schillernden Lagunen des Salars zu beobachten. Rückkehr zum Lager zum Mittagessen. Danach starten wir zu einer zweiten Wanderung (1,5 – 2 Std.). Mit etwas Glück sehen wir hier ganz aus der Nähe die ersten Vicuñas (Huftiere, ähnlich einer Antilope).

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Salar de Huasco)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 6: Salar de Huasco - Lirima - Aguas Calientes

Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns in den Fahrzeugen auf in Richtung Lirima. Die Fahrt durch die typische Landschaft des Altiplano führt uns auch vorbei an einigen uralten, noch bewohnten Aymara-Gehöften. Zur Mittagszeit erreichen wir schließlich Lirima, eine kleine Ansammlung von Adobe-Häusern auf 4.000 m Höhe. Hier lässt uns unser Fahrer aussteigen und wir spazieren (6 km) zu den heißen Quellen von Aguas Calientes, wo unser zweiter Guide schon dabei ist unser Lager direkt an den heißen Quellen aufzubauen. Wer mag, gönnt sich ein gemütliches Bad mit spektakulärem Blick auf schneebedeckte Vulkane.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Aguas Calientes)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 7: Aguas Calientes - Alto Chaviri - Aguas Calientes

Nach einer kurzen Fahrt auf 4.100 m wandern wir von der Pampa Lirima aus durch ein liebliches Tal mit vielfältiger Fauna und Flora. Wir gewinnen langsam an Höhe bis wir schließlich das Alto Chaviri auf ca. 4.800 m Höhe erreichen. Hier wartet schon unser Fahrer und bringt uns zu unserem Lager an den heißen Quellen zurück.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Aguas Calientes)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 8: Aguas Calientes - Churuyo - Encuaque

Nach dem Frühstück Fahrt (ca. 1,5 Stunden) durch die Toroni-Bergkette zu einem Pass in 5.050 m Höhe. Von hier genießen wir wunderbare Aussichten auf den in der Ferne auftauchenden Salar de Coipasa und den beeindruckenden Vulkan Cariquima. Ein wenig unterhalb des Passes (4.650 m) beginnt unser heutiges Trekking. Wir steigen in ein herrliches Tal mit seltenem Quenua-Baumbestand hinab. Flusstälern folgend, immer wieder über verwachsene Bäume kletternd, erreichen wir nach ca. 3 - 4 Stunden das Dorf Churuyo (4.340 m), wo wir auf unsere Fahrzeuge treffen. In ca. 1-stündiger Fahrt erreichen wir die heißen Quellen von Encuaque. Hier in ca. 3.885 m Höhe bauen wir nach einem langen Tag in der Dämmerung unsere Zelte auf.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Encuaque)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 9: Encuaque - Isluga - Basislager Cerro Rojo

Heute Morgen unternehmen wir von unserem Lager aus eine Wanderung durch die Rio Aroma Schlucht. Der Lauf des gleichnamigen Flusses führt nur selten viel Wasser und wir wandern meist trockenen Fußes durch die bunten Steinwände, die in den verschiedensten Formen vom Wasser geschliffen wurden. Am Ende der Schlucht oder - je nach Gegebenheiten auch schon früher - warten unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Colchane. Dort benötigt die Crew etwas Zeit, um die Vorräte aufzustocken. Weiter geht die Fahrt in den Isluga Nationalpark mit seinem gleichnamigen aktiven Vulkan. Unterwegs erspähen wir mit etwas Glück Steppentiere, z.B. Lamas, ihre Verwandten Alpacas, Guanacos und Vicuñas, aber auch Nandus (Andenstrauße). In diesem Park können wir in der Puna-Hochebene die Dörfer Enquelga, Virgen del Carmen und Isluga mit seiner prächtigen Kirche besuchen. Wir folgen weiter der chilenischen Grenzstraße und erreichen den Surire Nationalpark. Das Herzstück dieses Parks ist der Salar de Surire, ein strahlend-weißer Salzsee inmitten der riesigen wüstenhaften Salzpfanne in 4.250 m Höhe. Dieses Biotop bietet Lebensraum für zahlreiche Vögel: Drei Arten von Flamingos stolzieren am Ufer und halten nach Nahrung Ausschau oder füttern ihre Jungtiere. Gänse und Enten bevölkern die Seen und Tümpel. Nach einer Pause an den natürlichen Thermalquellen (Bademöglichkeit) errichten wir nach insgesamt 160 Kilometern Fahrt in ca. 4-5 Stunden am südlichen Ende des Salzsees am Fuße des Cerro Rojo auf ca. 4.500 m (Lagerhöhe kann nach örtlichen Gegebenheiten variieren) für zwei Nächte unsere Zelte in traumhafter Lage.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Cerro Rojo)
Aktivitäten: Wandern/Trekking, Tierbeobachtung

Tag 10: Cerro Rojo (5.330 m)

Unsere erste Bergtour, die 5-7 stündige Besteigung des im Norden von uns thronenden, 5.330 m hohen Cerro Rojo, steht an. Der Aufstieg, zuerst durch loses Geröll und später durch Blockgelände, strengt uns an, aber am Gipfel eröffnet sich uns ein grandioses Panorama: Wir blicken „wie aus der Luft mit Adleraugen" hinunter auf den Surire-Salzsee und die umliegenden Berge. Nach der Gipfelrast steigen wir die rund 800 Höhenmeter wieder hinab bis zum Camp.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Cerro Rojo)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 11: Salar de Surire - Chungara See - Parinacota

An den Surire Nationalpark schließt sich nach Norden das Naturreservat Las Vicuñas an. Es gehört zum Lauca Nationalpark, der von der UNESCO zur Welt-Biosphäre erklärt wurde. Hier hat fast ein Drittel von Chiles Vogelwelt ihre Heimat. Die Chancen stehen gut, erneut Lamas, Vicuñas, Guanacos oder sogar einen Nandu zu erblicken. Früh am Morgen erreichen wir nach einer landschaftlich reizvollen ca. 2-3-stündigen Fahrt einen Bergkamm auf 4.700 m. 100 Höhenmeter später gelangen wir zu Fuß auf einen Pass mit tollen Ausblicken auf die Vulkane. Von hier aus wandern wir immer am Hang entlang leicht bergab bis nahe dem Lago Chungara (4.635 m) nahe der bolivianischen Grenze. Dieser tiefblaue See gehört mit seinem Wasserspiegel in 4.538 m Höhe zu einem der höchstgelegenen Seen der Welt. Die Landschaft wird von dem vergletscherten Vulkan Parinacota (6.342 m), einem der formschönsten Vulkane des Landes, und vom Sajama (6.520 m), dem höchsten Gipfel Boliviens, bestimmt. Im Weiler Parinacota auf 4.490 m Höhe übernachten wir in einem sehr einfachen Gästehaus in Mehrbettzimmern (kein fließend warmes Wasser).

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Gästehaus (Parinacota)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 12: Chungara See - Parinacota - Basislager Guallatire

Eine kurze Fahrt bringt uns an den Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. Diese führt uns entlang der Kette der smaragdgrünen Lagunas de Cotacotani zurück nach Parinacota (Hinweis: Die Wanderung kann auch andersherum stattfinden, das entscheidet der Reiseleiter vor Ort). Das Dorf ist ausgewiesen als Nationalmonument aufgrund der blendend weißen Adobe-Kirche und den Zeugen aus der Aymara-Indianerkultur. Hier können wir am örtlichen Markt bunte Handwerksarbeiten erstehen, bevor uns ein Fahrzeug an den Fuß des 6.097 m hohen Vulkans Guallatire bringt. Auf rund 5.200 m Meereshöhe bauen wir für zwei Nächte unsere Zelte auf. Der Blick auf den Parinacota und die umliegenden Gipfel ist bei Sonnenuntergang unvergesslich.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Guallatire)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 13: Guallatire, östl. Gipfel 6.030 m

Unser Tag beginnt sehr früh noch in der Dunkelheit. Als zweite Bergtour und Höhepunkt unserer Besteigungen erklimmen wir den aktiven Vulkan Guallatire, aus dessen Krater oft eine malerische Rauchsäule in den Himmel steigt. Der Aufstieg führt uns zuerst über Geröll, später über Schnee und eventuell durch Büßereis auf den Kraterrand. In 6.030 m Höhe genießen wir das herrliche Panorama vom Ostgipfel, bevor wir unseren Rückweg zum Lagerplatz antreten. Sollten es die Verhältnisse und die Kondition der Gruppe zulassen, versuchen wir auch noch den Hauptgipfel auf 6.097 m zu erreichen, die Entscheidung darüber trifft Ihr Reiseleiter vor Ort. Wer diese Besteigung nicht mitmachen will, kann einen Spaziergang im Umkreis des Camps unternehmen oder einen faulen Tag im Lager verbringen. Bitte beachten Sie: Unser Reisen und Bergtouren in Chile werden generell auf Grund des hohen Preisniveaus der Führer (ganz anders als in Nepal, sondern zu vergleichen mit Alpintouren in der Schweiz) ab 6 Teilnehmern von zwei lokalen Bergführern begleitet. Sollte am Berg jemand umdrehen müssen, kann die Gruppe mit dem zweiten Führer weitergehen. Beim zweiten Abbruch eines Teilnehmers, müsste die ganze Gruppe umdrehen. Auf Anfrage und gegen Aufpreis fragen wir gerne einen privaten, Englisch sprechenden Bergführer für Sie an.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Zelt / Hängematte (Guallatire)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 14: Basislager Guallatire - Arica

Wir machen uns auf den Weg vom Altiplano hinunter nach Arica an der Pazifikküste. Auf dem Weg bestaunen wir den Wechsel der Landschaftsformen, die Ruinen der Festung von Copaquilla und den einzigartigen Bestand skurriler Riesenkakteen der Gattung Candelabrus. Der letzte Teil dieser interessanten Fahrt führt uns durch das fruchtbare Lluta-Tal, wo uns die riesigen Geoglyphen, rätselhafte präkolumbische Legesteinmuster oder Felsritzungen an den vorbeiziehenden Berghängen auffallen. Nach ca. 200 km ist die lange Abfahrt zur Küste geschafft und wir kommen in Arica an. In Chiles nördlichster Stadt nahe der chilenisch-peruanischen Grenze besuchen wir den „El Morro", das Wahrzeichen Aricas. Wir quartieren uns in einem netten Hotel ein und beschließen unser Trekking mit einem gemütlichen Abend in einem typischen Restaurant.

Verpflegung: F/M/A
Unterkunft: Hotel (Arica)
Aktivitäten: Wandern/Trekking

Tag 15: Arica - Santiago de Chile

Je nach Flugplan können wir noch ein wenig durch die Altstadt bummeln, bevor unser Transfer zum ca. 3-stündigen Flug von Arica nach Santiago de Chile erfolgt. Wir landen nach 1.700 km und schönen Ausblicken auf uns nun schon bekannte Gipfel. Wir werden abgeholt und zu unserer letzten Nacht in Chile ins schon bekannte Hotel gebracht.

Verpflegung: F/-/-
Unterkunft: Hotel (Santiago de Chile)

Tag 16: Abreisetag Santiago de Chile - Frankfurt

Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Deutschland an.

Verpflegung: F/-/-

Tag 17: Ankunft

Am späten Nachmittag Landung in Frankfurt.

F: Frühstück
M: Mittagessen (kann je nach Reise und Programmpunkt auch Boxlunch oder Picknick sein)
A: Abendessen

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Termine und Preise Alle Preise sind pro Person

Bitte wählen Sie einen Termin:

16.08.2012 - 01.09.2012 (17 Tage)       Doppelzimmer: 3.490 €

04.10.2012 - 20.10.2012 (17 Tage)       Doppelzimmer: 3.590 €

15.11.2012 - 01.12.2012 (17 Tage)       Doppelzimmer: 3.590 €

18.04.2013 - 04.05.2013 (17 Tage)       Doppelzimmer: 3.590 €

Hinweis:
In den obigen Preisen ist der Flug enthalten.

Aufschlag - Einzelzimmer 190 €
Aufschlag - Interkontinentalflug ab München, Düsseldorf, Berlin nach Verfügbarkeit 120 €
Aufschlag - Interkontinentalflug ab Schweiz nach Verfügbarkeit 170 €
Aufschlag - Interkontinentalflug ab Österreich nach Verfügbarkeit 60 €

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Klimafreundlich Reisen

Klimafreundlich Reisen: Bei den Langstreckenflügen dieser Reise entstehen pro Person klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 8880 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 205.00 EUR an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen

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Anschlussprogramm

Gerne bieten wir Ihnen für diese Reise ein individuelles Vor- oder Anschlussprogramm. Teilen Sie uns Ihre Wünsche mit – wir unterbreiten Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot!

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Sonstiges

  • Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich. Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Chile.
  • Bitte beachten Sie, dass auf Grund sehr strenger Vorschriften keine Lebensmittel (auch abgepackte Müsliriegel, etc.) nach Chile eingeführt werden dürfen!
  • Bei dieser abwechslungsreichen Reise lernen Sie das nördliche Chile intensiv kennen und haben die Möglichkeit Ihren vielleicht ersten 5.000 und 6.000-er ohne großen Aufwand zu erklimmen. Es ist eine Tour für Naturliebhaber, die Einsamkeit und einfache Lebensart schätzen. Die Route verläuft durch die Nationalparks Isluga, Salar de Surire und Lauca. Sie können sich bei den ersten kürzeren Wanderungen und Ausflügen gut akklimatisieren und immer wieder im Angesicht rauchender Vulkane in warmen Quellen entspannen, die an vielen Stellen des Hochlandes aus dem Boden sprudeln. Die Landschaft ist oft eine atemberaubende Farbsymphonie aus Braun- und Rottönen mit surreal anmutenden Herden von Steppentieren und rosaroten Flamingos.
    Die beiden weiten Inlandstrecken (Chile ist über 4.500 km lang!) werden mit dem Flugzeug zurückgelegt. Für die oft langen und teilweise anstrengenden Überlandfahrten auf schlechten und staubigen Straßen (zum größten Teil befahren Sie Schotterpisten mit Schlaglöchern) benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass es bei solch schlechten Straßenverhältnissen leider auch zu Autopannen kommen kann.
    Sie übernachten während der Zeltnächte in 2-Personen-Kuppelzelten, die Sie selbst nach einer Einweisung aufbauen. In Parinacota übernachten wir in einem sehr einfachen Gästehaus mit Mehrbettzimmern/Stockbetten und ohne warmes Wasser.
    Die Wanderungen erfordern gute Kondition und Trittsicherheit und dauern 2 - 7 Std. (Gipfelbesteigungen 5-10 Std.). Auf dem Altiplano und in der Atacama-Wüste halten Sie sich in Höhen zwischen 2.000 m und 5.200 m auf. Gute Gesundheit und Höhenverträglichkeit sind Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise. Da Sie auf heiss-kaltes Wüstenklima treffen, ist auch Klimaverträglichkeit notwendig. Konsultieren Sie bitte vor der Reise bezüglich Herz und Kreislauf Ihren Arzt.
    Ob Sie an den beiden Besteigungen der Vulkane Cerro Rojo (5.330 m) und Guallatire (6.030 m Ost-Gipfel, 6.097 m Hauptgipfel) teilnehmen, können Sie vor Ort entscheiden. Für den Guallatire ist sicheres Gehen mit Steigeisen erforderlich und der Einsatz eines Eispickels kann unter Umständen notwendig sein. Die Mitnahme von Steigeisen, Pickel und Stöcken ist Pflicht. Der Cerro Rojo ist ein reiner Schotteranstieg. Der Guallatire ist vergletschert mit Passagen bis zu 35° und wird seilfrei begangen. Die ausgezeichnete Akklimatisationsphase vor den Touren mit der Anpassung an die ungewohnte Höhe sollte es Ihnen erlauben, diese zwei Gipfel ohne größere Schwierigkeiten zu besteigen.
    Zu Ihrer Information: Sie besteigen den Ostgipfel - auch Dom genannt - des noch aktiven Vulkanes Guallatire, auf 6.030 m. Der Westgipfel (Hauptgipfel) auf 6.097 m ist über einen Grat nur bei allerbesten Bedingungen (der Vulkan ist aktiv!) und in ca. drei zusätzlichen Stunden Gehzeit zu erreichen. Die Entscheidung hierüber wird vor Ort von Ihrem Reiseleiter getroffen.
    Diese Reise führt Sie in eine einsame Region. Anpassungsfähigkeit an einfache Verhältnisse, Bereitschaft zum Komfortverzicht und zu aktiver Mithilfe beim Lagerleben (Zeltaufbau, Mithilfe beim Kochen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Sie haben eine sehr gute Kondition und hatten schon einmal Steigeisen an den Füßen. Kalte Zeltnächte (bis zu minus 15° C) und Komfortverzicht meistern Sie problemlos.
  • Bei dieser Tour durchqueren Sie mehrmals Privatland und benötigen von unserem Partner besorgte spezielle private und staatliche Permits. Es ist nicht auszuschließen, dass Eigentümer die Fahrt über ihr Land kurzfristig ablehnen oder die Behörden eine Erlaubnis verweigern. Ihre Reiseleitung ist autorisiert, das Tagesprogramm und die Trekkingrouten abzuändern, wenn es die örtlichen oder organisatorischen Umstände erfordern. Teilweise schlechte Straßen- und Pistenverhältnisse sowie eventuell langwierige Autopannen können zu Verzögerungen führen. Selbstverständlich ist es das Ziel der Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Über evtl. notwendige Routenänderungen werden Sie per letztem Rundschreiben oder unter Umständen erst vor Ort informiert. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
  • Da Sie in Wetterlagen von trockenem Wüstenklima bis hin zu arktischen Verhältnissen geraten können, sollten Sie von warmer Skiunterwäsche über Wind- und Wetterjacke (z.B. Goretex) bis zu Baumwollhemden alles mitnehmen. Für die Wanderungen sind stabile knöchelhohe Bergschuhe mit fester und griffiger Profilgummisohle erforderlich. Für die Übernachtungen auf der Rundreise werden Zwei-Personen-Zelte mit guten, aber harten Isoliermatten gestellt. Zum verbesserten Schlafkomfort empfiehlt sich die Mitnahme einer leichten aufblasbaren Thermo-Liegematte. Sie müssen für diese Zeltnächte einen sehr warmen Schlafsack mitbringen, der, je nach Jahreszeit (bitte beachten Sie die Angaben zum Klima in diesem Detailprogramm) bis -20°C tauglich sein sollte. Wer die beiden Vulkanbesteigungen mitmachen will, benötigt steigeisenfeste, gut isolierte Bergschuhe sowie Tourenstöcke, Eispickel und Steigeisen. Es kann vor Ort leider keine Ausrüstung geliehen werden. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise.
  • Wir empfehlen eine flexible Reisetasche, gerne auch mit Rollen. Bei den Tageswanderungen und Trekkings tragen Sie Ihren Tagesrucksack selbst (mit Pullover/Fleece, Anorak/Wind- und Regenschutz, Trinkflasche, Fotoausrüstung, Lunchpaket etc.), er sollte dafür ein Volumen von 40-45 Litern haben. Ihr Hauptgepäck wird mit Fahrzeugen transportiert.

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Reise bieten wir in Zusammenarbeit mit einem anderen deutschen Reiseveranstalter an. Wir vermitteln diese Reise nur, und haften im Rahmen einer ordentlichen Reisevermittlung

Übersicht

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Reisearten

Gruppenreise, Wanderreise

Länder

Chile

Allgemein

Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer

Reisedauer: 17 Tage
Teilnehmer: 8 - 12
Niveau: Einfach
Schwierigkeit: Mittel

Aktivitäten

Klassifizierung

Aktiv Natur

Sprache der Reiseleitung

Deutsch 

Unterkunftstypen

Zelt / Hängematte
Mehrbettzimmer
Hotel
Gästehaus

Termine

  • 16.08.2012 - 01.09.2012
  • 04.10.2012 - 20.10.2012
  • 15.11.2012 - 01.12.2012
  • 18.04.2013 - 04.05.2013

Zu den Preisen

Inklusivleistungen

  • Flug mit LAN Frankfurt - Santiago de Chile - Frankfurt
  • Zwei Inlandsflüge mit LAN: Santiago - Iquique/Arica - Santiago
  • Übernachtung in Hotels und Zelten
  • Meist Vollpension
  • Transfers
  • Deutsch sprechende Reiseleitung ab Iquique/bis Arica
  • Deutsch sprechende Führer in Santiago
  • Kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte nach/von Frankfurt
  • Getränke bei den Zeltnächten
  • Permit für den Guallatire
  • Top-Schutz im Wert von € 160, -: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Exklusivleistungen

  • ​Fehlende Mahlzeiten, Getränke in den Hotels/Restaurants
  • Trinkgelder (ca. € 60, -)
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10.00 %

Restzahlung fällig 28 Tage vor Reisebeginn.

Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn a.) in der Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert wird sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben ist und b.) in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird. Ein Rücktritt ist spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Tritt der Reiseveranstalter von der Reise zurück, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.