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Reisebericht - Mein Schüleraustausch in Buenos Aires

Plaza Dorrego / Buenos AiresBei meiner Ankunft von Deutschland wurde ich bereits am Flughafen von meiner Gastfamilie mit offenen Armen und sehr freundlich empfangen. 1 Monat Brasilien, als Gast einer einheimischen Familie, lag nun vor mir! Ich wurde von Beginn an mit einer unglaublichen Bemühtheit und Begeisterung aufgenommen. Gleich am ersten Tag in diesem für mich noch fremden Land stand eine Bootstour auf dem Río de la Plata auf dem Programm. Ziel war ein Restaurant direkt am Fluss, das ein leckeres Mittagessen für uns bereit hielt. Anschließend ging es dann in mein neues "Zuhause". Ich bekam eine Hausführung und hatte dann Zeit, mich in meinem Zimmer einzurichten und einmal tief durchzuatmen. Doch viel Zeit zum Ausruhen gab man mir nicht!

Abends stand dann eine Willkommensparty, die mein Gastbruder (der zuvor bereits 3 Monate in Casa Rosada - Buenos Airesmeiner Familie in Deutschland gelebt hatte), auf dem Programm - trotz meiner Müdigkeit nach der 20stündigen Reise von Deutschland nach Argentinien. Beim Grillfest, genannt „Asado“, begrüßten mich alle Freunde und Mitschüler. Ich wurde mit Fragen überhäuft und lernte dabei gleich die ein oder andere Besonderheit des argentinischen Spanisch. Die Party war ein Erfolg - bereits an meinem ersten Tag in Buenos Aires hatte ich eine Vielzahl neuer Freunde kennengelernt.

Ein besonderes Erlebnis während meines Aufenthalts war der Tag der Freundschaft, auf Spanisch „Día del Amigo“, am 20. Juli. Traditionell werden an diesem Tag an Freunde kleine Geschenke und Briefe verteilt. Mein Gastbruder und ich feierten zusammen mit 25 Mitschülern. Zuerst ging es in eine Pizzeria, anschließend feierten wir die "Freundschaft" gebührend bis in die frühen Morgenstunden! Ein schöner Brauch!

La Boca / Stadtviertel in Buenos AiresNatürlich wollte ich die Stadt während meines Aufenthaltes gut kennen lernen, so machte ich mich regelmäßig nach der Schule zu Erkundungstouren auf. Ein Ausflug führte auf den Friedhof Recoleta, der unter anderem das Grab der berühmten "Evita", Eva Perón, beherbergt. Ein anderes Mal besuchte ich mit Freunden eines der bekanntesten Stadtviertel: "La Boca", mit seinen vielen farbenfrohen Häusern aus Wellblech. Mit meiner Gastmutter erkundete ich weitere kulturelle Highlights wie die Casa Rosada, den Obelisken, und ds Museum für lateinamerikanische Kunst "MALBA" - letzteres hat uns beide sehr beeindruckt und ist unbedingt einen Besuch wert!

Genossen habe ich auch den Besuch auf einer der vielen „ferias“ in den Altstadtvierteln, mit den vielen Tangotänzern auf Straßen und Plätzen und der so ausgelassenen Stimmung, die einfach gute Laune macht!

Spätestens bei meiner Abschiedsfeier im Park mit den neu gewonnen Freunden, selbstgesungenen Liedern und dem typisch argentinischen Mate-Tee war ich mir sicher: Dieser Aufenthalt war nicht mein letzter in Buenos Aires!

Fotos: Staatssekretariat für Tourismus der Republik Argentinien

Geposted am 10.10.2011 unter

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